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Haarausfall im Herbst: Warum er kommt und du tun kannst

Haarausfall im Herbst: Warum er kommt und du tun kannst

Plötzlich liegen mehr Haare in der Bürste. Im Abfluss der Dusche sammelt sich ein kleines Knäuel, und auf dem Pullover findest du Haare, wo vorher keine waren. Wenn dir das gerade bekannt vorkommt: Du bist nicht allein. Jedes Jahr im Herbst bemerken viele Frauen, dass ihnen mehr Haare ausfallen als sonst. In diesem Artikel erfährst du, warum das so ist, wann es harmlos ist und was du jetzt tun kannst. Und du lernst Mona kennen, eine unserer Kundinnen, die genau diese Erfahrung gemacht hat.

Monas Geschichte: „Weil sie mit dem Bob fülliger sind“

Mona hat uns im Frühjahr geschrieben. Ihre Haare waren im Winter dünn geworden, besonders am Ansatz und an den Schläfen. Im Dezember hat sie angefangen, etwas zu ändern. Hier ihre Nachricht, so wie sie uns erreicht hat:

„Ich nehme jetzt seit Dezember ca. Happy Hair. In der Collage sind auf der linken Seite meine Haare von Dezember. Das mit den längeren Haaren von Anfang März. Und auf der Collage die rechte Seite ist von jetzt. Habe letzte Woche die Haare wieder abschneiden lassen, weil sie mit dem Bob fülliger sind. Aber sie sind super schnell gewachsen. Ich habe auch meine komplette Haarpflege umgestellt […]. Meine Friseurin ist spezialisiert auf Haar- und Kopfhautgesundheit und hat mir diese empfohlen. Ich muss sagen, in der Kombi tut es meinen Haaren und Kopfhaut sehr gut.“

– Mona, Happy-Hair-Kundin

Was uns an Monas Geschichte gefällt: Sie hat nicht auf ein Wundermittel gewartet. Sie hat früh angefangen, ihre Haare von innen zu versorgen, und gleichzeitig ihre Pflege von außen angepasst. Genau diese Kombination empfehlen wir auch dir. Und sie hat Geduld gehabt. Zwischen ihren Vorher- und Nachher-Fotos liegen rund drei Monate.

Warum fallen im Herbst mehr Haare aus?

Haarausfall im Herbst hat einen Namen: saisonaler Haarausfall. Er ist gut erforscht und in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge. Um ihn zu verstehen, hilft ein kurzer Blick auf den Haarzyklus.

Jedes Haar durchläuft drei Phasen:

  • Wachstumsphase (Anagen): Das Haar wächst, meist zwei bis sechs Jahre lang. Hier befinden sich etwa 85 bis 90 Prozent deiner Haare.
  • Übergangsphase (Katagen): Das Haar hört auf zu wachsen. Diese Phase dauert nur wenige Wochen.
  • Ruhephase (Telogen): Das Haar bleibt noch etwa zwei bis drei Monate in der Kopfhaut und fällt dann aus. Darunter wächst bereits ein neues Haar nach.

Im Sommer wechseln mehr Haare als sonst in die Ruhephase. Forschende vermuten, dass das ein Überbleibsel aus der Evolution ist: Viel Haar schützt im Sommer die Kopfhaut vor der Sonne. Weil die Ruhephase zwei bis drei Monate dauert, fallen diese Haare aber erst im Spätsommer und Herbst aus. Deshalb siehst du jetzt mehr Haare in der Bürste – obwohl der Auslöser schon Monate zurückliegt.

Was im Herbst noch dazukommt

  • Weniger Sonnenlicht: Ab Oktober kann unsere Haut in Deutschland kaum noch Vitamin D bilden. Vitamin D spielt eine Rolle im Haarzyklus. Mehr dazu liest du in unserem Artikel Erfahre alles über Vitamin D in 5 Minuten.
  • Heizungsluft: Trockene Luft drinnen und kalte Luft draußen trocknen Kopfhaut und Haarlängen aus. Die Haare werden spröder und brechen leichter.
  • Stress und Umstellung: Kürzere Tage, Jahresendstress, weniger Bewegung an der frischen Luft. Auch Stress kann Haare früher in die Ruhephase schicken. Mehr dazu in unserem Artikel über Tulsi, eine Pflanze, die traditionell bei Stress eingesetzt wird.

Wie viel Haarausfall ist im Herbst normal?

Bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren, gilt als normal. Im Herbst können es auch einmal mehr sein. Saisonaler Haarausfall ist verteilt über den ganzen Kopf, es entstehen keine kahlen Stellen, und nach etwa sechs bis acht Wochen wird es wieder weniger.

Geh bitte zur Hautärztin oder zum Hausarzt, wenn:

  • der Haarausfall länger als drei Monate stark bleibt,
  • kahle oder runde Stellen entstehen,
  • dein Scheitel deutlich breiter wird oder
  • die Kopfhaut juckt, schuppt oder schmerzt.

Dahinter können zum Beispiel ein Eisenmangel, eine Schilddrüsenerkrankung oder hormonelle Veränderungen stecken, etwa in den Wechseljahren. Mehr dazu in unserem Artikel Haarausfall in den Wechseljahren.

Warum du jetzt handeln solltest – und nicht erst, wenn es dünner wird

Das klingt zuerst widersprüchlich: Wenn der Herbst-Haarausfall natürlich ist, warum etwas tun? Die Antwort steckt wieder im Haarzyklus. Die Haare, die jetzt ausfallen, sind schon verloren. Aber die neuen Haare, die gerade nachwachsen, entscheiden darüber, wie voll deine Haare im Frühjahr aussehen.

Haare wachsen etwa einen Zentimeter pro Monat. Was du heute für deine Haarwurzeln tust, siehst du deshalb frühestens in acht bis zwölf Wochen. Genau das hat auch Mona erlebt: Sie hat im Dezember angefangen und im März den Unterschied gesehen.

Deine 3-Step-Routine für den Herbst

1. Kopfhaut nicht vergessen

Gesunde Haare wachsen aus einer gesunden Kopfhaut. Massiere sie zwei- bis dreimal pro Woche für ein paar Minuten mit den Fingerkuppen oder einem Scalp Massager. Das fördert die Durchblutung und tut einfach gut. Wasch deine Haare nicht zu heiß, das trocknet die Kopfhaut zusätzlich aus.

2. Längen vor Heizungsluft schützen

Gönn deinen Längen und Spitzen einmal pro Woche eine Haarkur. Ein Luftbefeuchter oder eine Schale Wasser auf der Heizung hilft gegen trockene Raumluft. Und nachts schont ein Kissenbezug aus Seide die Haare, weil weniger Reibung entsteht.

3. Von innen versorgen

Haare sind für den Körper nicht lebenswichtig. Wenn Nährstoffe knapp werden, versorgt er zuerst die Organe und spart bei den Haaren. Achte deshalb auf eiweißreiche Ernährung, genug Eisen und Zink. Im Herbst und Winter ist außerdem Vitamin D ein Thema, weil die Sonne fehlt.

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Warum mindestens 12 Wochen?

Weil deine Haare nicht über Nacht wachsen. Ein neues Haar braucht Zeit, bis es aus der Kopfhaut kommt und sichtbar wird. Deshalb empfehlen wir, Happy Hair mindestens zwölf Wochen lang einzunehmen. Und weil wir von Happy Hair überzeugt sind, gibt es eine 12-Wochen-Geld-zurück-Garantie. Du kannst es also ohne Risiko ausprobieren.

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Häufige Fragen zum Haarausfall im Herbst

Wie lange dauert Haarausfall im Herbst?

Meist sechs bis acht Wochen, oft zwischen September und November. Bleibt der Haarausfall länger als drei Monate stark, lass die Ursache ärztlich abklären.

Wachsen die Haare nach saisonalem Haarausfall wieder nach?

Ja. Beim saisonalen Haarausfall fallen Haare aus, die ihren Zyklus beendet haben. Darunter wächst bereits ein neues Haar nach. Wie kräftig es wird, hängt auch davon ab, wie gut deine Haarwurzeln versorgt sind.

Hilft Vitamin D gegen Haarausfall im Herbst?

Vitamin D spielt eine Rolle im Haarzyklus, und im Herbst und Winter bildet der Körper in Deutschland kaum eigenes Vitamin D. Ein Mangel kann deshalb zu Haarausfall beitragen. Ob du einen Mangel hast, kann deine Ärztin mit einem Bluttest feststellen.

Sollte ich meine Haare im Herbst kürzer schneiden?

Das musst du nicht. Ein frischer Schnitt entfernt aber trockene, gesplissene Spitzen, und kürzere Haare wirken oft voller. Mona hat sich genau deshalb für einen Bob entschieden.

Fazit

Mehr Haare in der Bürste im Herbst sind meistens normal: Es sind Haare, die schon im Sommer in die Ruhephase gegangen sind. Wichtig ist, was jetzt nachwächst. Pflege deine Kopfhaut, schütze deine Längen vor Heizungsluft und versorge deine Haare von innen. Und hab Geduld – wie Mona, die nach drei Monaten den Unterschied gesehen hat.


Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltendem oder starkem Haarausfall wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt. Kundinnen-Erfahrungen geben individuelle Eindrücke wieder; Ergebnisse können von Person zu Person unterschiedlich sein. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.

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